Rafael Arozarena

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Rafael Arozarena wurde 1923 in Santa Cruz/Teneriffa geboren. Der berühmte kanarische Autor publizierte Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Gemäldeausstellungen. Das Titelbild des Buchs malte er für uns im Sommer 2009. Er starb in der Nacht vom 28. zum 29.9.2009. Wir sind traurig.
Er konnte diese Neuausgabe seines Buchs nicht mehr sehen.
Im konkursbuch Verlag erschienen von ihm außerdem "Meine kleinen Dinosaurier" - ein "Bericht", der sich wie ein Krimi liest, über eine Wanderung durch die Tabaiben-Landschaft mit ihren vielen winzigen Bewohnern, sowie eine Erzählung über einen kanarischen Hund und ein Ausschnitt seiner Erzählung "Der Rabe von Samarine", alle zweisprachig, in "
Canarias - Kanarisches Lesebuch".

Ausführlichere Bio/Bibliografie

Oktober 2009 erscheint:


Mararía.
Aus dem Spanischen übersetzt und mit einem Nachwort von Gerta Neuroth. Roman, 256 S., Fadenheftung, Klappenbroschur, 12,-, ISBN 978-3-88769-382-4

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MARARÍA ist seit vielen Jahren der Kultroman der Kanarischen Inseln. In beispielloser Intensität erlebt der Leser die archaische Vulkanlandschaft, in der sich leidenschaftliche Dramen zwischen Liebe und Hass abspielen.

Wind, Feuer und Sonne, die archaische Vulkanlandschaft Lanzarotes. Femés, ein abgelegenes Dorf in den Bergen. Mararía lebt dort, eine schöne Frau. Sie verschmäht die Burschen aus dem Dorf. Sie möchte dieser Einsamkeit entfliehen. Ein Affront!
Der Kultroman der kanarischen Inseln!

Ein Mann reist in das einsame Bergdorf. Doch der Lastwagenfahrer, der ihn mitgenommen hat, will ihn nicht hinfahren, sondern lässt ihn Kilometer vorher aussteigen. "Dort passieren Dinge", meint er nur. In der Hitze steigt der Mann in das Dorf. Und erfährt nach und nach die Geschichte Mararías

Keine Frage: eine solche Frau musste zur Zielscheibe werden! Zum Ziel von Hass, von Missgunst und Rache. Eine Frau zwischen einem Priester und einem Buckligen, die einzigen, deren Liebe von Herzen kam. Viele Männer gab es in Mararías Leben. Doch sie erhörte nur den, der aus der Fremde kam. Die Burschen aus dem Dorf verschmähte sie. Natürlich ein Affront, aus dem Unheil erwuchs.

Der Hintergrund des Dramas: die archaische Vulkanlandschaft Lanzarotes
Wind, Feuer und Sonne beherrschen den Alltag und verstärken die Einsamkeit, der Mararía entfliehen möchte, eine Einsamkeit, die von Hunden, schwarzen Vögeln, grünen Fliegen und Eidechsen belebt wird.

Immer wieder gab es auf den Kanaren Neuauflagen der spanischen Ausgabe, obwohl der erste Druck bereits 1973 erfolgte. Mararía ist zum Mythos geworden,in viele Sprachen übersetzt, vor Kurzem sogar ins Chinesische. Der Stoff wurde 1998 verfilmt, für die Bühne bearbeitet und gehört auf den Kanarischen Inseln zur Schullektüre. Zur Zeit ist eine Vertonung im Gespräch.
Der reisende Leser oder der lesende Reisende wird wissen, woher Mararía ihren Zauber nimmt, wenn er mit dem Buch in der Hand die Insel Lanzarote erkundet.


Leseprobe

Nachwort von Gerta Neuroth


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AutorInnenverzeichnis

 

Anne Bax

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