Traude
Bührmann
konkursbuch
Verlag Claudia Gehrke
PF 1621 - D-72006 Tuebingen, Tel. 0049(0) 7071 66551,
Mail:
office@konkursbuch.com
Schriftstellerin, Übersetzerin, Fotografin, Dichterin: schreibt
in Bildern, in Fotografien erzählt sie Geschichten, rückt
dabei den poetischen Blickwinkel in den Mittelpunkt. Nach ihrer
ersten Erzählung Flüge über Moabiter Mauern (1987)
folgten zahlreiche weitere literarische Veröffentlichungen, u.a.
Faltenweise - Lesben und Alter,, der Roman Die
Straßensängerin, die Erzählungen um Leben und Tod
Nachtcafé, die Stadtbegleiterinnen Lesbisches Berlin und
Lesbisches Paris, sowie das Sachbuch Mehr als eine Liebe -
Polyamouröse Beziehungen (als Mitherausgeberin).
eben erschienen:

Traude Bührmann, durchatmen.
Kurzroman, einige Bilder, 100 S., Fadenheftung,
Klappenbroschur , 8,00 Euro, ISBN 978-3-88769-768-6
Bestellung
Der Abwärtstrend des
Lebens wird der Protagonistin Alex Klose mit ihrem Umzug von einer
großen in eine kleine Wohnung deutlich vor Augen geführt.
Alex versucht, die Vergänglichkeit von Augenblicken, von Dingen,
von Gefühlen zu fassen zu bekommen, die Sterblichkeit des Lebens
- ist sie doch das Selbstverständlichste der Welt - sinnlich zu
begreifen.
So kehrt sie der Welt den Rücken.
Diesem Verlangen immer mehr innerlich zugewandt, verlässt sie
zunehmend ihre äußeren strukturierten, geordneten Bahnen.
Ihre Erscheinung, ihre Wohnung, ihr soziales Leben verwahrlosen peu
à peu
Sie wird süchtig nach Alleinsein, bricht
Beziehungen ab. Kontakte zu anderen Menschen ergeben sich nur noch
sporadisch, mit knappem Wortwechsel
Wohin führt dieser
Weg?
Der Anfang des Romans:
Den Tintenfleck auf ihrem T-Shirt bemerkt eine Freundin. Alex
hat versucht, ihn herauszuwaschen. Vergeblich. Sie liebt dieses
ärmellose T-Shirt, der Fleck ist ihr egal. Die Freundin kramt
trotz der Eile, den abfahrbereiten Zug noch zu erwischen, in ihrer
Umhängetasche und überreicht Alex einen Button. Der soll
den Fleck bedecken: »well-behaved women rarely make
history«.
Warum also den Fleck verschwinden lassen? Im Zug blickt sie mit den
Augen der Freundin, die in eine Zeitung vertieft ist, an sich
hinunter: ungeputzte Schuhe, ein halb abgerissener Schnürsenkel,
schiefe Absätze. Sie überkreuzt die Füße,
schiebt sie unter den Sitz ..."
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